16. Oktober 2013

BOCHUM ::: CONCRETE POETRY - EIN FOTOPROJEKT IM MUSEUM BOCHUM - enthält Werbung


Die Emscher war ja lange die Köttelbecke der Region. Ein 80 km langer Abwasserkanal, der wegen des Bergbaus nicht unterirdisch läuft, sondern über Tage. Und das von Dortmund bis Dinslaken. Doch die Zeiten ändern sich - die Montanindustrie spielt in dieser Region nicht mehr die erste Geige. Somit konnte ein ein großer Teil der Emscher unter der Erde verschwinden und der oben liegende Teil nun frisch gefüllt werden.  Dieser Prozess verändert ... die Region, die Menschen, die Landschaft, das Lebensgefühl.

Federführend bei diesem Projekt ist die Emscher Genossenschaft, die seit 2005 in jedem  Jahr zum Fotoprojekt BRIDGES aufruft. Fotografen und Fotografinnen sind eingeladen, sich mit dem gewaltigen Umbau des Emscher-Systems auseinanderzusetzen. Und jeder tut dies auf seine ganz eigene Art. Sie portraitieren Menschen in Alltagssituationen, in ihrer Freizeit, am Wasser. Sie erforschen die üppig wuchernde Natur ebenso wie unwirtliche Transiträume. Sie erzählen "Homestories" und beobachten im Kleinen wie im Großen die Metamorphosen der Region. 

Das Kunstmuseum Bochum zeigt noch bis zum 03. November die gesamte Vielfalt der künstlerischen Arbeiten der BRIDGES - Sammlung mit über 300 Bildern, Projektionen und Installationen. 

Weitere Informationen zum Begleitprogramm und Öffnungszeiten gibt es auf der Website des Museum Bochum.   Alle Informationen zum BRIDGES - PROJEKT GIBT ES HIER.